Und nun ?

Angeblich waren den Bochumer Stadtvorderen alle Risiken und Nebenwirkungen dergestalt bekannt, daß sie den CBL Deal unterstützten und die Beschwerden abwimmelten. Die Beschwerde der IG wurde beiseite gefegt, weil die überwiegende Mehrheit unseres Stadtrates so sehr von seinem Wissensstand überzeugt war, daß sie den Deal unterstützten.

2008 - Jetzt sind erst ein paar Jahre vergangen, eine Finanzmarktkrise erschüttert die Welt und wir in Bochum zittern nun um unsere Abwasserkanäle und das nur, weil ein Rückversicherer (US Versicherungskonzern AIG) im Rating herabgestuft wurde. Schlagzeilen unserer Lokalpresse wie :” Cross-Border-Deal: Kosten derzeit nicht exakt zu beziffern” , oder “Cross-Border: Bochum muss bluten” lassen nun das schlimmste vermuten.

Genauer betrachtet zeigt sich nun, daß sich unsere Lokalpolitiker mit ihren internationalen Finanzgeschäften mehr als übernommen haben. Sie haben mit unseren Kanälen ein Risikogeschäft ersten Grades getätigt, auf einer Spielwiese die sie noch nicht einmal verstehen, weil die Spielregeln in ca. 17 Ordnern in feinstem Wirtschaftenglisch geschrieben und mit besten US - amerikanischen , juristischen Feinheiten versehen sind. Aus diesem Grund besteht nun die erhöhte Gefahr, dass die Verträge bei Vertragsverletzungen gekündigt werden und Bochum nicht nur das erhaltene Geld zurückzahlen muss, sondern zudem auch Schadenersatz zahlen muss

Hier ein WDR Beitrag zu diesem Thema

 

Zahlen muss die Stadt nun sowieso - und zwar den neuen Rückversicherer.

Aber das ist ja nur ein kleiner Betrag wie der Kämmerer meint - bloß, bei diesen sozusagen Peanuts reden wir immerhin von Millionen

Hierzu aus der Zeitung WAZ

 

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