Die Hauptarbeit

Sich einfach Interessengemeinschaft zu nennen und zu warten auf die Dinge die da kommen funktioniert natürlich nicht. Deshalb war die naheliegende Frage, wie und wer beschafft die nötigen Informationen, um überhaupt in die Lage versetzt zu werden, an fachlichen Diskussionen teilnehmen zu können - mitreden können, statt lospoltern.

Deshalb wurden zunächst alle Informationen gesammelt, die Straßenbahnen, deren Planung und Betrieb betreffen. Manchmal wurden dabei auch weitreichende Kenntnisse über tangierende Themen beschafft.

Auch die Gesetze wurden durchforstet, einschlägige Paragraphen gesammelt und verarbeitet. Einige Rechtsanwälte gaben Ratschläge, meist zusammen mit den nötigen Grundlagen in Papierform, Ingenieure, die sich mit Straßenbau befassen wurden befragt - oft mit dem Ergebnis, daß die IG Mitglieder zwar “rauchende Köpfe” hatten, aber immer wieder mit neuen und wichtigen Kenntnissen aufwarten konnten. Der schwierigste Teil war das Thema Städtebau - Urbanisierung - Stadtentwicklung bis hin zu suburbaner Entwicklung . Hierzu wurden einige Büchereien durchforstet und einiges an entsprechender Literatur durchgearbeitet und verarbeitet.

Auch die Geschichte und Entwicklung der Bogestra wurde selbstverständlich nicht vergessen.

Im nächsten Schritt versuchten die IG Mitglieder dem zuständigen Planer ihre Bedenken vorzutragen und mußten feststellen, daß sich dieser einzig auf Erhebungen und Bewertungsverfahren berief. Deshalb erarbeiteten sich IG Mitglieder noch verschiedene Bewertungsverfahren und mußten hierbei auch noch feststellen, daß Langendreer in dem standartisierten Bewertungsverfahren bewertet wurde, was aus verschiedenen Gründen nur zu einer Fehlbeurteilung führen muß.

Alle zusammengetragenen Kenntnisse, angefangen vom Personen-beförderungsgesetz bis hin zu den historischen Gegebenheiten der Straßenbahnen in Langendreer führten hin zu einem Beschwerdekatalog, eigentlich einer Ansammlung von nicht gesetzeskonformer Planung, Ungereimtheiten und falschen Darstellungen.

Ausgestattet mit Hintergrundinformationen begann dann die Aufklärungsarbeit mit Flugblättern und Briefen.

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