Beweisbrief1
Schreiben_Schöppner_1

Die erste Seite zeigt Herrn Schöppners “Glanzleistungen” mit juristischer Spitzfindigkeit und “interessanter” Rechtsansicht besonders deutlich. Zum einen benötigt das Tiefbauamt für offensichtliche Mängel, welche dem Tiefbauamt auch bekannt sein dürften oder besser gesagt sein müssten, ein Beweissicherungsverfahren, zum anderen erwartet Herr Schöppner von dem Bürger, daß er ein Lüftungsrohr verschließt. Hier haben sie sich nicht verlesen - leider. Herr Schöppner erwartet, daß ein Rohr, das extra und nur zum lüften vorhanden ist , verschlossen wird, damit keine Abwasserrohr daraus wird. So ganz nebenbei und unscheinbar redet er von “eventuellen Schäden”, bezweifelt diese schon fast, obwohl ihm die Schäden bestens bekannt sind. Aber er hat ja auch sein Lüftungsrohr für Luft. Der Bürger ist also Schuld, selbst wenn er mal in Urlaub ist und es regnet, muß er laut Schöppner das Lüftungsrohr wegen der Güllegefahr verschließen. Bloß - wenn er es macht, kommt das Ordnungsamt und bemängelt die unzureichende Lüftung - darüber läßt sich Herr Schöppner selbstverständlich nicht aus

Die Monierung des Abwasserzuflusses über die Garage über die Treppe in den Keller, die der betroffene Bürger hätte mitteilen müssen ist da schon eine andere Hausnummer. Einfach zu behaupten, daß dem Tiefbauamt diese Treppe nicht bekannt sei, grenzt schon fast an eine Unverschämtheit, wandelten doch die größten Fachleute des Tiefbauamtes (Herr Ahlbach, Herr Kammler, Herr Großklags, Frau Funk) im Rahmen ihrer dienstlichen Untersuchung des Hauses und Grundstückes genau über diese Kellertreppe um sich persönlich ein Bild über die Schäden und Ursachen zu machen. Und aufgrund deren Ergebnisse dieser Sichtungen erfolgten auch bauliche Maßnahmen des Tiefbauamtes, die der Eigentümer hinnehmen mußte.  ..... Nebenbei bemerkt : Wenn die städtischen Fachleute so etwas nicht sehen und von einem normalen Menschen wird erwartet, daß er genau diesen Fachleuten aufzeigt wo und wie die Fäkalien in die Keller gelangen, stellt sich automatisch die Frage, wofür diese Tiefbauamtsspezialisten eigentlich bezahlt werden, bzw. ob sie für diese Tätigkeiten überhaupt geeignet sind. Schließlich soll die Verwaltung zum Wohl der Bürger da sein und nicht umgekehrt. Nur am Rande sei festgestellt, dass eine eventuell von Herrn Schöppner angedachte Mauer vor der Treppe. und sei sie noch so niedrig eine schöne Stolperfalle sein könnte - und wenn dann einer wegen dieser Mauer mal die Treppe hinunterfallen würde und sich den Hals bricht, würde der Hausbesitzer dafür geradestehen müssen, würde ggf. juristisch belangt werden können und weil die Versicherung für solche grob fahrlässigen Dinge nicht zahlt, auch finanziell aufkommen müssen. Das hat sich Herr Schöppner schön ausgedacht und vorsorglich klargestellt . Das Tiefbauamt kommt seiner Verpflichtung nicht nach die Kanäle funktionstüchtig zu erhalten und das Kanalnetz an den Bedarf anzupassen und für die aus diesem Grund eingetretenen Schäden und Auswirkungen haftet die Stadt nicht.

Wenn die Stadt hier nicht schnellstens ein Regenrückhaltebecken oder ähnliches hinstellt, wird die braune Brühe auch durch die normalen Fenster in die Keller fließen und wer wäre Schuld - natürlich die Leute selbst, sie hätten ja die Fenster nicht auf kipp halten dürfen

Schreiben_Schöppner_2

Die zweite Seite des Schreibens bezieht sich auf den heruntergespielten Gestank. Naja, irgendwann, wenn sich der Magen beruhigt hat, riecht man das auch nicht mehr.

 

Hier sei nur noch ein kleiner Nachtrag angemerkt, der das ganze “Können” und das strategische Zusammenspiel einiger weniger städtischer Mitarbeiter (überwiegend im Bereich Kanalentwässerung tätig und Herr Schöppner) gegen die Bürger zeigt. Das von Herrn Schöppner rechtlich so ausgiebig behandelte LÜFTUNGSROHR, wegen dem er seine Truppe aus der Verantwortung ziehen möchte, liegt weit über dem von den bereits o.g. Tiefbauamtsmitarbeitern festgestellten Höchstabwasserstand. Somit könnte man meinen, daß hier kräftig versucht werden soll, die Hand schützend über Untätigkeit und Unvermögen zu legen, damit genau diese auch ja schön regelmäßige Gehaltssprünge nach oben machen können. 

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