Beweisbilder 2

Hier sind ein paar Eindrücke, die Frau Delia Funk einen guten Tag nach einer Überflutung im Jahr 2006 im Bild festgehalten hat

Eigentlich müsste es Frau Funk als Fachbeamtin des Tiefbauamtes wissen, dass nach einem Überflutungsereignis das Gelände verkeimt (bakteriologisch verseucht) ist. Und dennoch ließ sie ein Kind sogar die Mauer anfassen, an dem Tags zuvor noch die Fäkalien anlandeten.

Was kann denn schon groß kaputt gehen wenn so ein altes Zeug ohne Wert auf dem Gelände ist, fragte Frau Funk noch im nachhinein.  Hier z.B. nur ein jahrelanger Arbeit restauriertes historisches Fahrzeug

Von einem Grundstückseigentümer ausgestellte Beweisstücke. Durch die undichten Kanäle und wegen dem hohen Druck drückt sich das Abwasser schon aus dem Boden und löst sogar die Asphaltschicht. So nebenbei, die Überflutung war so stark und heftig, dass sogar Ratten ersoffen sind. Aber davon wollte Frau Funke weder etwas wissen noch hören.

Hier läuft sogar noch jemand herum mit Turnschuhen oder dergleichen. So schlimm kann es doch nicht gewesen sein. Abgesehen von den bräunlichen und zwischenzeitlich mehrfach überfahrenen bräunlichen Resten einhergehend mit seltsamem Geruch. Interessant war eine Frage die Wochen später gestellt wurde, ob es nicht übertrieben sei, dass dort Kinder spielen, man habe ja keine gesehen. Naja , wir gehen mal gutgläubig davon aus dass die Tiefbauamtsbeamtin das Planschbecken als reines Zierbecken erachtete

Ein kleiner Eindruck von der “Reinheit” des Wassers. Nach einigen Wochen Dauerlüften ist der Gestank erträglicher geworden

Dieser Junge wurde von Frau Funk in den Kellerbereich vorgeschickt. Trotz ihrer Kenntnisse, dass Abwässer in den Kellerbereich eingedrungen waren und trotz ihrer Kenntnisse, dass es langanhaltend nach undefinierbaren Chemikalien gerochen hatte, mußte das Kind vorlaufen, sozusagen als lebendes Gasspürgerät. Im Nachhinein waren die Eltern entsetzt als sie dies erfuhren.

Der Finger zeigt den Höchst - Wasserstand in diesem Keller

Ein Schelm wer hier was böses denkt - einer der Grundstückseigentümer mit seinem Auto. Vermutlich eine zufällige Aufnahme, die nicht dazu dienen soll herumgereicht zu werden um auf diesen Menschen speziell im Amt weiter aufmerksam zu machen

Laut Aussage von Frau Funk lag in den Kellern NUR Müll wobei zu fragen wäre, wer ihr die Erlaubnis gegeben hatte, sich die Keller aller Mieter überhaupt anzuschauen . Vermutlich wieder mal das Kind und kein Eigentümer oder Mieter.

Wer wissen will, wie Fäkalien, bzw. Abwasser in einem Keller aussieht - so - noch zu sehen sind die Spuren an der Wand. Der Abwasserhöchststand ist noch zu erkennen

Etwas positives gibt es dennoch. Die Mitarbeiter des Tiefbauamtes haben die Keller soweit und schnell leergepumt, so dass die Mieter in der Lage waren noch irgendwie brauchbare Sachen zu bergen 

 

Das schlimme sind die nach solchen Ereignissen die eintretenden Beschwerden wie Husten, Brechreize und Augenreizungen

 

 

Und um zumindest einen gewissen Erheiterungswert noch aufrecht zu erhalten gibt es als Draufgabe auch das obige “Beweisfoto” der Frau Funk. Zu sehen ist eigentlich auf dem Rad einer der vielen Kunststoffäden die in dem Bereich überall zu finden waren. Diese Fäden stammen von einem aufgerubbelten größerem Gewebetuch. Frau Funk erkannte hier mit ihrem scharfem Beamten- Blick eine echte Spinnwebe, die selbstverständlich nach einem Hochwasser nicht vorhanden sein dürfte - schon gar nicht einen Tag später. Diese kunststofferne “Spinnwebe” legte Frau Funk ihren Chefs und Kollegen im Amt als “Beweis” vor dass die Überflutung gar nicht so gewesen sein konnte wie die Bewohner der Häuser es dargestellt hatten. Offenbar sehr wohlwollend solle das Beweisfoto von Ahlbach, Großklags, Kammler & Co zur Kenntnis genommen worden sein - der Faden solle auf dem Foto als Spinnwebe identifiziert bestätigt worden sein und die Anwohner wären somit amtlich als “Übertreiber” dergestalt überführt. Darüber machten sich selbst die Tiefbauamtsarbeiter während ihrer Pumpaktionen und sonstigen Arbeiten sogar noch lustig.

Und die Moral von der Geschicht

Wenn das Tiefbauamt will nicht in die Pflicht

macht man aus Bürger bösen Wicht

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