Beschlussvorlage

Was erst gar nicht in der Beschlußvorlage auftauchte, sind Fragen und Antworten, an die ebenfalls gedacht werden sollte und auf die hingewiesen wurde

Wie schon moniert, steht der Bunker eigentlich unter Denkmalschutz. Zu Recht wohlgemerkt, denn er ist weltweit der einzige Rundbunker seiner Art. Im Gegensatz zu Dietel-, Luz-, Winkel-, Zombeck und Grün&Bilfinger - Türmen hat dieser ein kreuzversetztes Treppenhaus, das gleichzeitig eine statische Säule zur Deckenverstärkung bildet.
Aber der Denkmalschutz spielt u.E. offensichtlich in Bochum keine Rolle, wenn monetäre und/ oder politische Bestrebungen vorhanden sind. Viele  wollen keinen Turm, aber da hier wahrscheinlich der sogenannte Fraktionszwang gegeben war, soll der Turmbau kommen.

 

Wie es aussieht entsteht hier ein Experimentalbau sondergleichen. Und wie bereits hier angeführt wurde, wollten die Anwohner den Bunker erhalten (es wohnen in diesem Bereich sogar noch Zeitzeugen, die durch den Bunker den Krieg erst überlebten), was mit der Schaffung von vollendeten Tatsachen nicht mehr möglich ist. Besonders Auffällig ist die diesbezügliche rege Tätigkeit beim Abriss. Hier wird so schnell gepickt, daß bereits die ersten Betonbrocken auf der Straße gelandet sind
 

Gegen den Abriss selbst kann man leider nicht direkt klagen, weil letztendlich kein Anwohner geschädigt wird (Abriss deshalb, weil angeblich eine Abrissgenehmigung vorliegt). Hier könnte und sollte der Denkmalschutz tätig werden.
 

Der Architekt benötigt weder das Innenleben noch das Dach des Bunkers und somit wird er komplett entkernt. Was bleiben wird ist die Wand , die als Sockel dienen soll. Zudem kommt da ein ziemlich großes Loch rein, so etwas in der Dimension einer LKW Zufahrt.


Die Gretchenfrage allerdings kann von niemandem wirklich beantwortet werden.

Wie standfest wird dieser einzigartige Experimentalbau wirklich sein ?
Berechnungen hin oder her - hier können nicht abschätzbare Einflüsse auftreten, angefangen vom Altbergbau bis hin zu Verankerungsschwierigkeiten.

Interessant wäre auch die Frage, ob und wer die persönliche Haftung übernimmt, wenn etwas schiefgeht.
 

Das bauliche Problem sehen wir darin, daß der Bunker

  • lose auf einer Sandschicht steht
  • das Fundament nicht wirklich tief liegt
  • Im gesamten Umfeld Bergbau umgegangen ist, der auch mit verschiedenen anderen Bauten zwar überall rundherum festgestellt wurde nur im Bereich des Bunkers keine Rolle spielen soll
  • an der Stelle mal ein Bach durchfloss
  • bisher noch keine praktischen Erfahrungswerte für solch eine extreme Baumaßnahme vorliegen
  • direkt daneben im Untergrund die U-Bahn verläuft, deren Wände wahrscheinlich nicht für den zusätzlich entstehenden Erddruck ausgelegt sind, aber angeblich halten sollen 
  • Während der Baumaßnahme und dem geringen Sicherheitsabstand zur Straße ein besonderes Gefährdungspotential vorhanden sein könnte
  • Experimentalbauten auch mal umfallen könnten ... z.B. erinnere man sich an die Auswirkungen eines vor kurzem abgesackten, bzw. zusammengebrochenem Grubenbau im Saarland, bei dem ein Erdbeben in der Stärke 4 gemessen wurde

    Deshalb will der Architekt den Bunker auch im Boden mit zusätzlichen Ankern oder Säulen "festnageln" . Für diese wiederum muß man durch die Fundamentplatte Löcher bohren. Und dieses geht nur mit einer entkernten Anlage. Dies wiederum führte nun zu einer Zerstörung dieser einzigartigen Luftschutzanlage.

    Es gibt noch sehr viele Gründe anderer Art, die gegen den Bau sprechen, aber wie von den Anwohnern befürchtet, mit großer Wahrscheinlichkeit von den Verantwortlichen nicht gehört werden wollen (sollen)

     

Auf dieser Seite können sie mit den Auszügen aus der Beschlussvorlage sich auch selbst ein Bild machen. Textauszüge sind kursiv , die wichtigsten Passagen sind rot gekennzeichnet und unsere Kommentare und Meinungen in blau hervorgehoben

 

Stadt Bochum

Beschlussvorlage der Verwaltung Begründung - Seite 1 -

Vorlage Nr.: 20071289

Stadtamt

61 31(2544)

TOP/akt. Beratung

 

Bezirksvertretung Mitte am 22. Juni 2006 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am 22. August 2006 seinen Beschluss bestätigt.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit hat durch Aushang im Rathaus vom 11. November bis zum 24. November und durch eine Bürgerversammlung am 14. November 2006 stattgefunden. Während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sind vor allem Äußerungen zu den Themenbereichen Verschattung, Parksituation im Umfeld und Entwässerung vorgebracht worden, auf die in der Begründung und zum Teil in Gutachten ausführlich eingegangen wird. Da der neu eingeführte § 13a BauGB für Bebauungspläne der Innenentwicklung Verfahrensvereinfachungen vorsieht, soll der Bebauungsplan im sogenannten „beschleunigten Verfahren" zu Ende geführt werden, das eine Anpassung des Flächennutzungsplans (Herausnahme des Bunkers) ohne eigenständiges Verfahren ermöglicht. 

Hinweise

Folgende Gutachten wurden zum Bebauungsplan erstellt und können im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt eingesehen oder elektronisch angefordert werden:

Gutachten über die Besonnung der Fa. Wacker Ingenieure, Stuttgart, März 2007 Gutachten über den Einfluss auf Belüftung und Verwirbelungen der Fa. Wacker Ingenieure, Stuttgart, April 2007

Kurzgutachtliche Stellungnahme zur Zulässigkeit der im Bebauungsplan Nr. 849 festgesetzten Abstandsflächentiefe und Ergänzende Stellungnahme zu den abstandsflächenrechtlichen Regelungen von Rechtsanwalt Dr. Jens Wahlhäuser, Bonn 2007

...

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Bebauungsplan Nr. 849 - Universitätsstraße/Oskar-Hoffmann-Straße -
hier: a) Durchführung im beschleunigten Verfahren gem. § 13 a BauGB
b) Auslegungsbeschluss

Zu a: Die Aufstellung des Bebauungsplans soll im beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB weitergeführt werden.

Zu b: Der von der Oberbürgermeisterin vorgelegte Entwurf des Bebauungsplans Nr. 849 -Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße - ist einschließlich Begründung öffentlich auszulegen.

Es wird folgende Begründung zum Entwurf des Bebauungsplans beschlossen:

Stadt Bochum

Begründung

zum Bebauungsplan Nr. 849 - Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße

für das Gebiet südlich der Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße, westlich der Bebauung an der östlichen Kante der Universitätsstraße, nördlich der Verlängerung des Schulze-Delitzsch-Wegs und östlich der westlichen Fahrstreifen der Universitätsstraße (einschließlich) …

…  2 Anlass, Erfordernis und Zielsetzung der Planung

Wesentlicher Anlass der Planung ist die zukünftige Nutzung und Umgestaltung des 1942 errichteten ca. 21 m hohen Hochbunkers. Dieser befindet sich auf einer langgestreckten begrünten Mittelinsel der Cityradiale Universitätsstraße, die den Ring der Innenstadt mit der Ruhr-Universität verbindet. Der Hochbunker markiert den Eingang zum inneren Stadtgebiet und bildet eine wichtige Orientierungsmarke. Er steht nach verschiedenen Zwischennutzungen seit Jahren leer und lässt in seinem heutigen Zustand wegen des geringen Angebotes an Geschossfläche in den einzelnen Etagen keine angemessenen Folgenutzungen zu.

 

Dies liegt u.E. nicht am Bunker, sondern an der Verwaltung und der Politik. Interessenten und Investoren, die den Bunker nutzen , bzw. kaufen wollten gab es in der Vergangenheit schon sehr oft. Diese wurden aber bereits im Vorfeld durch Auflagen vegrault, die beim Exzenterbau offensichtlich doch keine Rolle spielen. So z.B. wollte eine Galerie den Bunker kaufen und eine Ausstellung mit sprichwörtlichem Rundgang im Rundbunker schaffen, konnte aber nicht die notwendigen Parkplätze schaffen, weil genau auf der Verkehrsinsel, wo der Bunker steht, und nun die Parkplätze angedacht sind ,entsprechende Vorschriften entgegenstanden. Mit der Ankündigung des Exzenterbaus sind die Auflagen seltsamerweise kein Problem mehr.

Als Bunker wird er nicht mehr benötigt. Städtebaulich stellt er aber eine wichtige Stadtmarke an der Cityradialen dar. Er steht darüber hinaus unter Denkmalschutz.

Der Bunker ist ein Denkmal und zeigt einen baulichen Teil der Geschichte und ist ein greifbares Argument gegen Hass, Gewalt, Unrecht, Diktaturen, Größenwahn, Not, Elend und Krieg insgesamt

 

… . Besonders markant im Straßenverlauf tritt der Standort des Hochbunkers in Insellage zwischen den Fahrspuren der Universitätsstraße hervor. Wenngleich zurzeit ungenutzt und im Sockelbereich durch Plakatwände verstellt, besteht hier ein besonderes Entwicklungspotenzial

 

Bisher wurde das Entwicklungspotenzial durch zahlreiche Auflagen verhindert, die offensichtlich nun keine Rolle mehr spielen. Interessenten waren schon zahlreich vorhanden, sahen aber bereits nach mündlichen Anfragen keine Chance mehr, alleine weil eine gesonderte Zufahrt für diese Fläche früher unmöglich gewesen wäre

 

diesen Ort in seiner Zeichenhaftigkeit als Stadtmarke zu profilieren und über neue Nutzungen zu beleben. Die repräsentative, innenstadtnahe Adresse garantiert eine gute kulturelle, gastronomische und kommerzielle Infrastruktur. Im unmittelbaren Umfeld befinden sich zahlreiche Verwaltungen, Gewerbeeinheiten und Wohnungen.

Um den Standort entsprechend seiner Lage im Stadtgebiet weiterzuentwickeln, soll der Hochbunker um 15 Nutzgeschosse auf eine Gesamthöhe von 86 m zuzüglich technischer Aufbauten aufgestockt und in ein Bürohaus mit untergeordneter Wohnnutzung umgewandelt werden. Um den Turm herum sollen ca. 110 Stellplätze teilweise in einer abgesenkten zweigeschossigen Parkierungsanlage untergebracht werden.

 

Bisher mußte in dem Bereich die ortsübliche Bauhöhe eingehalten werden. Zudem reichen, wenn man nach der Werbung der Exzenbterhaus GmbH geht, die Parkplätze bei weitem nicht aus, denn Bauten mit solcher Attraktivität wären auch stark frequentiert und so benötigte man lt Vorschriften ca. 228 Stellplätze.

Nach dem geltenden Bebauungsplan ist das Bunkergrundstück als Gemeinbedarfsfläche (Bunker) festgesetzt und ist allseitig von der öffentlichen Verkehrsfläche der Universitätsstraße umgeben. Ohne Änderung des bestehenden Planungsrechtes insbesondere hinsichtlich der Art und des Maßes der Nutzung wäre die geplante Umbaumaßnahme nicht zulässig. Außerdem ist zu klären, in welchem Umfang die Mittelinsel zwischen den Richtungsfahrbahnen der Universitätsstraße, die heute als Verkehrsfläche gewidmet ist, dem zukünftigen Baugrundstück zugeordnet werden kann und muss. Daher ist es erforderlich einen Bebauungsplan aufzustellen.

 

Seltsam, bei den früheren Interessenten machte keiner einen solchen Aufwand, im Gegenteil – es wurde „gemauert und abgewimmelt“ – man könnte fast sagen die waren alle nicht gut genug

 

Der neue Bebauungsplan setzt daher neben der Straßenverkehrsfläche der Universitätsstraße die Mittelinsel mit dem ehemaligen Hochbunker als Kerngebietsfläche fest. Dies erfolgt insoweit unter Berücksichtigung der besonderen Lage zwischen den Richtungsfahrbahnen, als diesem Umstand durch den Ausschluss besonders verkehrserzeugender aber auch dem Standort unangemessener Nutzungen wie Einzelhandelsbetriebe, Vergnügungsstätten Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes, Bordelle und Dirnenunterkünfte Rechnung getragen wird. Gleichzeitig wird durch den Ausschluss dieser Nutzungen die Möglichkeit verbessert in den oberen Geschossen auch eine Wohnnutzung allgemein zuzulassen.

 

Auf der einen Seite wird hier festgestellt:

 „Im unmittelbaren Umfeld befinden sich zahlreiche Verwaltungen, Gewerbeeinheiten und Wohnungen. Um den Standort entsprechend seiner Lage im Stadtgebiet weiterzuentwickeln …“ 

Auf der anderen Seite

… den Ausschluss besonders verkehrserzeugender aber auch dem Standort unangemessener Nutzungen wie Einzelhandelsbetriebe, Vergnügungsstätten Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes…

Durch die geplante Höhe des Turmes und die Bindung des Standortes an den bestehenden Hochbunker, ist es nicht möglich gegenüber allen auf den anderen Straßenseiten angrenzenden Nachbarn bzw. zur Mitte der Verkehrsfläche die Abstandsflächen gemäß § 6 Abs. 5 und 6 BauO NRW einzuhalten - dies gilt insbesondere für die Ostseite des Turmes. Hier wird daher von der Möglichkeit zwingender planungsrechtlicher Vorschriften im Bebauungsplan Gebrauch gemacht, nach der mit einem geringeren Grenzabstand gebaut werden muss (§ 6 Abs. 1 Nr. 2a) BauO NRW).

 

Das bedeutet, daß schon jetzt feststeht, daß Menschen zu leiden haben und etliche Nachteile in Kauf nehmen müssen zum Wohle der gewinnorientierten Exzenterhaus GmbH. Diese Sache ist auch in gewisser Weise verwerflich und schon die Nennung von „zwingender planungsrechtlicher Vorschriften wird Gebrauch gemacht“ zeigt, daß hier Gesetze verbogen und missbraucht werden sollen zu Gunsten der Exzenterhaus GmbH und zum Nachteil der Anwohner. Die bestehenden Gesetze und Verordnungen sind dazu da, dem Wohl der Bürger zu dienen. „Zwingende planungsrechtliche“ Schritte wäre nur eine Möglichkeit wenn das besondere Allgemeinwohl im Rahmen der Daseinsvorsorge betroffen wäre oder Gefahr im Verzug anstehen würde. In diesem Fall allerdings betrifft es nur die Gewinnmaximierung einer GmbH

 

… Die östliche Seite der Universitätsstraße ist als Mischgebiet mit einer Mischung aus Einzelhandel, Dienstleistung aber auch mit einem hohen Wohnanteil anzusehen. Hinter der Randbebauung an der Universitätsstraße ist weiter nach Osten von einer überwiegenden Wohnnutzung auszugehen.

 

Die Wohnbebauung ist im Schnitt 2 - 4 etagig Und da soll jetzt der störende Turm hin mit 86 m Höhe hin

…Die Entfernung zum Hauptbahnhof und damit zur Innenstadt beträgt nur ca. 800 m.

Eine ungeheure Erkenntnis, die nichts sagt, da im Bereich des Bunkers eine andere Situation gegeben ist, als vor dem Bereich des Haupteinganges des Hauptbahnhofs.

 

Dabei sind als weitere Aspekte das Verhindern der Zersiedlung der Landschaft, die Vermeidung gegenseitiger Nutzungskonflikte und die Gliederung des Stadtgebiets in zusammenhängende Teilbereiche berücksichtigt worden.

 

Der einsame Exzenterturm verhindert also die Zersiedelung ?

 

Dieses vom Rat am 30.05.1995 überarbeitete und beschlossene Konzept weist 13 Siedlungsschwerpunkte verschiedener Größenordnung auf (Typ A, B1, B2, C), die Schwerpunkte der zukünftigen Entwicklung werden sollen. Das räumliche Ordnungskonzept ist das Grundmodell der Bochumer Stadtentwicklung, das bei der Aufstellung und Änderung der Bauleitpläne zu berücksichtigen ist Der durch die Planung ermöglichte Zuwachs an Büro- und Dienstleistungsflächen ist gemessen an der Gesamtstadt von untergeordneter Bedeutung. Allerdings stärkt er die zentrale Funktion des Standortes und hat aufgrund der städtebaulichen Besonderheit eine hohe Anziehungskraft.

Leerstände gibt es in Bochum viele und so ist es nicht verwunderlich, daß es auf ein paar mehr oder weniger nicht mehr drauf ankommt. Wenn der Standort allerdings eine hohe Anziehungskraft haben soll, ergibt sich automatisch die Frage, warum der Einzelhandel, der ebenfalls eine hohe Anziehungskraft haben kann, von vorn herein für diesen Bunker ausgeschlossen wird

 

3.4.2 Einzelhandel Die Entwicklung im Einzelhandel wurde in den vergangenen Jahren zunehmend durch Standorte außerhalb der gewachsenen Zentrenstruktur und die Entstehung von Fachmärkten unterschiedlicher Branchen geprägt. Die damit verbundenen Auswirkungen auf Stadtentwicklung, Städtebau und Versorgung der Bevölkerung insbesondere im Zusammenhang mit Schrumpf- oder Stagnationsprozessen der Bevölkerungsgröße und wirtschaftlichen Strukturveränderungen fordern entsprechende Handlungskonzepte.

Die vorgenannte Entwicklung wurde übrigens von unseren Volksvertretern gewünscht und unterstützt und dementsprechend wurden Flächen für diese heutzutage nicht mehr gewünschten Trabantenzentren ausgewiesen. Hier könnte man eine „besondere Weitsichtigkeit“ unterstellen

 

Auf der Grundlage des v.g. 'Räumlichen Ordnungskonzeptes', das die integrierten Versorgungszentren als wesentliche Ausstattungsmerkmale der Siedlungsschwerpunkte definiert, des Einzelhandelsstrukturgutachtens, sowie wegen der aufgeführten strukturellen Veränderung des Einzelhandels hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr am 26. November 2006 den 'Masterplan Einzelhandel für die Stadt Bochum1 als Grundlage für die räumliche Entwicklung des Einzelhandels beschlossen. Dieses Konzept differenziert 41 Versorgungszentren in einem 5-stufigen System. Das Planungsgebiet ist danach zentraler Bestandteil des Nahversorgungszentrums „Wiemelhauser Tor" (Zentrentyp V, lfd. Nr. 23). Es handelt sich um ein lokales Versorgungszentrum, das überwiegend der wohnortnahen Nahversorgung dient. Vorrangig dienen diese Zentren der täglichen Versorgung für die unmittelbar umliegenden Wohnsiedlungsbereiche und weisen ein deutlich auf die Grundversorgung ausgerichtetes Einzelhandelsangebot auf.

Das Nahversorgungszentrum „Wiemelhauser Tor" wird allerdings durch Dienstleistungsangebote ergänzt, deren Einzugbereich deutlich über den Nahbereich hinausgehen (z.B. Agentur für Arbeit).

Und nun ist das Planungsgebiet in der derzeitigen Form, Struktur und Art nicht mehr gewünscht und deshalb möchten einige mit diesem Extrembau den Stadtteil gewaltsam verändern

 

3.5 Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan (FNP) hat die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke im Stadtgebiet vorzubereiten, eine geordnete städtebauliche Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechende sozialgerechte Bodennutzung zu gewährleisten. Er soll dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern. Die Flächennutzungsplanung hat die in ' 1 Abs. 5 BauGB allgemein gehaltenen Ziele konkretisiert und die für Bochum relevanten Ziele entwickelt.

Die Turmbau zu Bochum – Methode hilft, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern ?

Dies auch unter dem Aspekt, daß Menschen in der sprichwörtlichen Dunkelheit leben sollen, im Schatten des Hochhauses sozusagen ? Da sollten doch eher die Abwasserkanäle funktionieren auch wenn es mal ein bischen mehr regnet, damit die Menschen nicht durch die Sch… (Fäkalien) waten müssen. Das wäre menschenwürdig !

 

Der seit 1980 wirksame Flächennutzungsplan stellt den Bereich westlich und östlich des Plangebietes als gemischte Bauflächen dar. Die Universitätsstraße selbst ist als Fläche für den überörtlichen Verkehr dargestellt. Darüber hinaus befindet sich in dem Bereich eine Symboldarstellung „Schutzraum" (Bunker).

Die Planung eines Kerngebiets und der Straßenverkehrsfläche in der Universitätsstraße ist daher aus dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan entwickelt. Die Abweichung vom Flächennutzungsplan bezüglich des Bunkers ist im Rahmen des Spielraums, den der Flächennutzungsplan der nachfolgenden Planungsebene lässt. Da jedoch kein Bedarf mehr für einen Bunker besteht, soll der Flächennutzungsplan im Wege der Berichtigung angepasst werden.

 

3.6 Bebauungspläne

Das Plangebiet des Bebauungsplans Nr. 849 liegt vollständig im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 490. Der Bereich ist als Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Schutzraum" und als Straßenverkehrsfläche festgesetzt. Außerdem sind eine Anzahl von Bäumen als „zu erhalten" festgesetzt. Diese sind allerdings zum Teil schon nicht mehr vorhanden.

Welch ein seltsam glücklicher Baumschwund !!!!!

 

… 3.8.2 Straßenaus- und -umbau

Im Kreuzungsbereich Universitätsstraße/Oskar-Hofmann-Straße ist eine Neugestaltung oder ein Umbau zu einem Kreisverkehr vorgesehen. Der Umbaubereich umfasst nur Flächen, die bereits als Straßenverkehrsflächen gewidmet sind. Die zukünftige Flächeninanspruchnahme wurde bei der Abgrenzung des zukünftigen zum Hochbunker gehörenden Grundstücks (Kerngebiet) berücksichtigt. Der die Universitätsstraße nördlich des Bunkers von Ost nach West querenden Zugang zur U-Bahn ist heute in Teilen offen geführt und soll in Zukunft bei gleicher Grundfläche mit einer Abdeckung versehen werden.

 

3.8.3 Regenwasserkanal

Südlich des Hochbunkers ist auf Höhe der Einmündung der Brunsteinstraße zusätzlich oder als Ersatz zu der bereits dort vorhandenen Leitung DN 1400 der Neubau eines weiteren Mischwasserkanals in Ost-West Richtung geplant, der das zukünftig zum Hochbunker gehörende Grundstück unterquert. Diese Planung wurde bereits im Kaufvertrag berücksichtigt und wird im Grundbuch gesichert.

An der Universitätsstraße im Bereich des Bunkers kam es in der Vergangenheit wiederholt zu Bürgerbeschwerden aufgrund von Rückstauproblemen aus der Kanalisation. Diese Probleme resultieren daraus, dass es bei Starkniederschlagsereignissen zu einem Einstau innerhalb des Vorflutkanals kommt, der dazu führt, das das Abwasser aus den Häusern und den Straßeneinläufen in dieser Zeit nicht ablaufen kann.

1999 wurde im Bereich der Brunsteinstraße ein neuer Kanal verlegt, der an den Kanal, der danach die Universitätsstraße kreuzt, angeschlossen wurde und der dann weiter unter der Agentur für Arbeit verläuft. Hier zeigt sich insbesondere das Problem des Kanaleinstaus mit anschließender Überflutung. Um hier Abhilfe zu schaffen, soll ein zusätzlicher Kanal gebaut werden, der die anfallenden Wassermengen aufnimmt. Das derzeitige Planungskonzept sieht vor, parallel zu dem vorhandenen Mischwasserkanal, der die Universitätsstraße in Höhe der Einmündung der Brunsteinstraße quert, einen zusätzlichen Kanal als "Bypass-Leitung" zu verlegen. Dieser neue Kanal (voraussichtlich DN 800) wird in Abstimmung mit den Bauarbeiten zum Hochhaus in offener Bauweise errichtet, quert die Parkplatzfläche vor dem Bunkergebäude und schließt vor der Agentur für Arbeit wieder an den alten Kanal an. Damit soll eine deutliche Entlastung des bestehenden Vorflutkanals erreicht werden. Bei Starkregenereignissen oberhalb des Bemessungsregens kann es aber auch weiterhin aufgrund der Topographie zu Überflutungen in diesem Bereich kommen. Sonstige Fachplanungen anderer Träger im Plangebiet sind nicht bekannt.

 

Das klingt schon recht spannend. Seit ein paar Jahren ist das Hochhaus in der Planung und deswegen interessiert sich wahrscheinlich niemand für die Ärgernisse und Übel, welche die Anwohner wegen den nicht funktionierenden Kanälen erleiden müssen. Und wenn schon jetzt vermutet wird, daß es weiterhin zu Überflutungen kommen kann, auch wenn der Bypass gelegt wurde, dann sollten sich unsere Politiker erst mal vorrangig um die Daseinsvorsorge kümmern zum Wohle ihrer Bürger und Wähler, statt um „Leuchttürme“.

 

4 Konzept der Planung

Das Konzept sieht die Aufstockung des vorhandenen Hochbunkers um ca. 65 m auf eine Höhe von 86 m zuzüglich technischer Aufbauten vor. Damit ergeben sich 15 zusätzliche Nutzebenen für Büros und Dienstleistungen, in den obersten Geschossen auch für Wohnungen. Die im Turm heute vorhanden 6-7 Ebenen sind außer als Eingangsgeschoss für solche Nutzungen nicht geeignet, da die jeweiligen Nutzflächen sehr beengt und ohne Tageslicht sind. Die im Zusammenhang mit der zukünftigen Nutzung stehenden Pkw Stellplätze sollen auf dem Grundstück selbst - zum Teil in einer zweigeschossigen Anlage - untergebracht werden, um die Parkraumsituation im Umfeld nicht zu belasten. Es werden Kerngebiet und öffentliche Verkehrsflächen festgesetzt. Wie in der Zielsetzung dargelegt, werden im Kerngebiet die Nutzungen Einzelhandel, Vergnügungsstätten, Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes, Bordelle und Dirnenunterkünfte ausgeschlossen.

 

Und das unter der o.g. Prämisse: „Der durch die Planung ermöglichte Zuwachs an Büro- und Dienstleistungsflächen ist gemessen an der Gesamtstadt von untergeordneter Bedeutung. Allerdings stärkt er die zentrale Funktion des Standortes und hat aufgrund der städtebaulichen Besonderheit eine hohe Anziehungskraft“.

 

Um die Höhe des Turmes, die für seine Funktion als Stadtmarke am Eingang in den

innerstädtischen Bereich erwünscht ist, rechtlich zu ermöglichen, sind zwingende

planungsrechtliche Festsetzungen - Baulinien zusammen mit Gebäudehöhen - notwendig.

Hier ist die zwingende Fragewer wünscht!

Von wem ist das Hochhaus „erwünscht“ ? Die Anwohner auf jeden Fall nicht. In Wattenscheid , Langendreer , Weitmar, Stahlhausen , Hamme und den anderen Stadtteilen wünschen sich die Menschen größtenteils ebenfalls bestimmt kein Hochhaus.

 

Die Funktion als Stadtmarke wird auch durch die besondere Gestaltung des Hochhauses unterstützt.

 

Die Kulturstadt Bochum benötigt keine besonderen Stadtmarken mehr.

 

Der Entwurf sieht drei Segmente mit einem eiförmigen Grundriss vor, die als Exzenter

übereinander auf dem Bunker errichtet werden. Die Exzentersegmente sind jeweils im Vergleich zu dem darunter liegenden gedreht, d.h die Spitze weist in eine andere Richtung.

… 5 Planverfahren

Das Planverfahren wird gemäß § 233 Abs. 1 Satz 2 BauGB nach § 13a BauGB durchgeführt.

Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 849 wurde in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 22.08.2006 gefasst.

Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß ' 3 Abs. 1 BauGB ist in der Zeit vom 11.11.2006 bis zum 24.11.2006 durchgeführt worden. Die Planung wurde am 14.11.2006 im Zuge einer Bürgerversammlung erörtert.

 

6.1 Grundsätze der Abwägung

Bei der Aufstellung von Bauleitplänen sind die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen (' 1 Abs. 7 BauGB). Maßstab dieser Abwägung ist dabei stets das gesetzlich definierte Ziel der Bauleitplanung, eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechende sozialgerechte Bodennutzung zu gewährleisten und dazu beizutragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern sowie die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln (' 1 Abs. 5 BauGB). Um dieses abstrakte Planungsziel im jeweiligen Einzelfall umzusetzen, muss ein sachgerechter Ausgleich zwischen den konkret betroffenen Belangen erfolgen.

Hier wurden in keiner ersichtlichen Weise öffentliche und private Belange gerecht abgewogen, zumal öffentliche Belange nicht berührt werden. Falls es jemand vergessen haben sollte - die Exzenterhaus GmbH ist KEINE öffentliche Einrichtung und auch keine öffentliche Stelle sondern lediglich ein gewinnorientierter Wirtschaftsbetrieb !

Im vorliegenden Fall treffen vor allen Dingen die Interessen benachbarter Grundstückseigentümer und Bewohner an einer möglichst uneingeschränkten Besonnung und Belichtung der Gebäude auf das entgegenstehende öffentliche Interesse an einer Ausbildung des Turms als Stadtmarke auf der Grundlage des vorhandenen und zu erhaltenden Hochbunkers.

Dazu ist festzustellen, dass die Beeinträchtigung der Nachbarn durch eine Verschattung durch den zukünftigen Turm in geplanter Höhe nicht wesentlich umfänglicher ist, als die im Regelfall hinzunehmende Beeinträchtigung durch eine bauordnungsrechtlich zulässigerweise errichtete gegenüberliegende Bebauung. Dies wurde durch Gutachten untersucht.

Das ist Ansichtssache, je nachdem aus welcher Position man dies betrachtet. Wer natürlich in den oberen Etagen eines Turmes sitzt, wird nur wenig Schatten befürchten müssen, aber die anderen unten am Turm in den “schattigen” Wohnungen haben dann zumindest wenn sie im Schatten stehen ein schönes Gutachten

 

6.2 Art der baulichen Nutzung
6.2.1  Kerngebiet (MK)

Der Bebauungsplan Nr. 849 setzt ein Kerngebiete (MK) gem.' 7 BauNVO fest. Es erfolgt ein Nutzungsausschluss für bestimmte Nutzungsarten, deren Realisierung an dieser Stelle zu Problemen führen könnte. Folgende Festsetzungen werden getroffen:

In dem Kemgebiet sind gemäß § 1 Abs. 5 und 9 BauNVO folgende Nutzungen nicht

zulässig:

Einzelhandelsbetriebe, Vergnügungsstätten Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes, Bordelle und Dirnenunterkünfte

Der Ausschluss der genannten Nutzungen wird damit begründet, dass Störungen der Verkehrssituation durch ein zusätzliches Verkehrsaufkommen mit dem Fahrtziel „Mittelinsel" zu mindern sind. Die ausgeschlossenen Nutzungen sind im Durchschnitt wesentlich publikumsintensiver und somit verkehrsaufkommensstärker als Büronutzung. Des Weiteren können Vergnügungsstätten, Bordelle und Dirnenunterkünfte zu Abwertungserscheinungen führen, die dem Ziel der Aufwertung des Stadteingangs entgegengerichtet sind. Ebenso sind zusätzliche Störungen der östlich angrenzenden Wohnnutzungen zu vermeiden. Die allgemeine Zweckbestimmung des Kerngebiets insbesondere mit den westlich angrenzenden Bereichen bleibt gewahrt, da nur einzelne Nutzungsarten in dem Teilbereich des Kerngebiets ausgeschlossen werden. Das Zentrum Wiemelhauser Tor wird durch diese Nutzungsausschlüsse nicht beeinträchtigt, sondern kann sich auf den beiden Straßenseiten der Universitätsstraße entwickeln.

Die Nutzungsintensivierung durch die vorgesehenen Nutzungen kann darüber hinaus auch zur Stabilisierung des Zentrums beitragen.

Die geplante Höhe des Turms erlaubt es, in den oberen Geschossen eine Wohnnutzung allgemein zuzulassen, da einerseits eine Beeinträchtigung des Wohnens durch Lärm in dieser Höhe nicht mehr zu befürchten sind und andererseits für eine Wohnnutzung eine hohe Attraktivität besteht. Außerdem unterstützen Wohnungen in Kerngebieten die soziale Kontrolle außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Es wird daher folgende Festsetzung getroffen:

In dem Kerngebiet sind gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 7 BauNVO in den obersten fünf Geschossen auch solche Wohnungen allgemein zulässig, die nicht unter § 7 Abs. 2 Nr. 6 fallen.

 

…. 6.4 Maß der baulichen Nutzungen / Bauweise

Das Planungsgebiet weist bereits einen hohen Überbauungs- bzw. Versiegelungsgrad auf. Als Grundflächenzahl (GRZ) wird daher 0,8 festgesetzt. Darin sind auch die Flächen für Stellplatzanlagen u.a. enthalten.

Statt der Zahl der Vollgeschosse, die keine exakte Höhe des Gebäudes ergeben würde, wird entsprechend der städtebaulichen Zielsetzung eine zwingende Höhe des Turmes in Verbindung mit durch Baulinien zwingend überbaubaren Flächen, differenziert für den Bereich des bestehenden Bunkers und die unterschiedlichen Bereiche der zukünftigen Aufstockung, festgesetzt. Bei den Baulinien wird für solche für den Hauptbaukörper und solchen für Balkone, die einen großen Teil der Außenflächen umfassen unterschieden. Für Technikgeschosse werden dabei gemäß § 23 Abs. 2 Satz 3 ein Zurückspringen von den Baulinien zugelassen, da dies nicht mit zusätzlichen Beeinträchtigungen für die Nachbarn verbunden ist:

Die Außenwände von Technikgeschossen dürfen um bis zu 4,20 m hinter die Baulinien der

Hauptbaukörper zurück springen.

 

6.5 Stellplätze

Um sicher zu stellen, dass die aus der zukünftigen Nutzung resultierenden Stellplätze auf dem Grundstück selbst untergebracht werden können und zu keinen weiteren Belastungen durch Parksuchverkehr im Umfeld führen, wird die generelle Zulässigkeit von Stellplätzen auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen festgesetzt:

Stellplätze sind im gesamten Kerngebiet auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen

allgemein zulässig.

Um die Stellplätze auch tatsächlich in der erforderlichen Zahl realisieren zu können, wird außerdem festgesetzt, dass auf einem Teil der Grundstücksfläche Stellplätze in zwei Ebenen

möglich sind. Zur Wahrung des städtebaulichen Erscheinungsbildes wird diese Festsetzung durch eine Höhenbeschränkung und eine ergänzende Regelung für die Höhe technischer Aufbauten ergänzt:

Innerhalb der mit „St II" gekennzeichneten Fläche sind für das Parken von Fahrzeugen bauliche Anlagen mit 2 Ebenen zulässig. Die baulichen Anlagen dürfen eine Höhe von 103 m über NHN nicht überschreiten. Hiervon können für technische Aufbauten Ausnahmen bis zu einer Höhe von 6,0 m zugelassen werden.

 

6.6  Tiefe der Abstandsflächen

 

Durch die geplante Aufstockung des Hochbunkers würde auf der Ostseite der Universitätsstraße in Bezug auf § 6 Abs. 2 Satz 2 BauO NRW die Mitte der öffentlichen Verkehrsfläche für einen Abschnitt von ca. 75 m durch die Regelabstandsfläche - hier 0,4 H wegen der Einstufung als Mischgebiet auf der einen Seite und Kerngebiet auf der anderen - überschritten. Gegenüber den Gebäuden Universitätsstraße 75, 77, 79 und 83 und Brunsteinstraße 1 käme es bei Anwendung des § 6 Abs. 5 und 6 BauO NRW darüber hinaus zu einer Überdeckung der Abstandsflächen zwischen den Gebäuden, bzw. auch die Gebäude selbst würden durch die Abstandsfläche des Hochhauses teilweise überdeckt.

Und trotz daß hier jeder weiß, daß die gesetzlichen Abstände nicht einzuhalten sind, wird am Turmbau zu Bochum festgehalten und an den Vorschriften gefeilt und gebogen. Das heißt auch, daß nichts nach dem Stand der Technik erfolgen soll, sondern nach Gutsherrenart und Bastamanier

 

Auf der Westseite kommt es unter der Annahme eines Regelabstandes von 0,25 H (Kerngebiet auf beiden Seiten) zwar auch für einen Abschnitt von ca. 22 m zu einer Überschreitung der Mitte der öffentlichen Verkehrsfläche, nicht jedoch zu einer Überdeckung von Abstandflächen, da hier durch den rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 490 ein Zurückspringen der Gebäude westlich der Universitätsstraße festgesetzt ist. Die Überschreitung auf der Westseite ist daher unbedenklich, da im Ergebnis die Abstandsflächen eingehalten werden.

Eine Verschiebung des geplanten Baukörpers, um dadurch zu einer geringeren eventuellen Beeinträchtigung zu gelangen, ist auf Grund der Ausgangssituation - Hochbunker als Bestand -nicht möglich. Um die städtebauliche Zielsetzung zu erreichen ist es daher erforderlich, zwingende städtebauliche Festsetzung über die Lage und die Höhe der Bebauung zu treffen, so dass keine Abstandsflächen erforderlich sind. Dies wirkt sich insbesondere gegenüber den Gebäuden Universitätsstraße 75, 77, 79 und 83 sowie Brunsteinstraße 1 aus. Rechtsgrundlage hierfür ist § 6 Abs. 1 Nr. 2a BauO NRW. Die zwingende Festsetzung erfolgt durch die zwingenden Höhenfestsetzungen in Verbindung mit Baulinien für die entsprechenden Gebäudeteile. In Bezug auf diese Reduzierung muss geklärt werden, ob die städtebaulich gewünschte Reduzierung sich mit den Belangen der Betroffenen vereinbaren lässt. Folgende Belange sind im vorliegenden Fall hierbei von Bedeutung:

• Brandschutz

• Ausblick

• Abwehr von unerwünschtem Einblick (Sozialabstand)

• Belichtung und Besonnung, Versorgung der Aufenthalts räume mit Tageslicht

• Durchlüftung, Schutz vor Luftverunreinigungen

• Witterungsschutz / Windschutz

• Schallschutz

• Gestaltung des städtebaulichen Raumes

     Denkmalschutz

 

Zu den Belangen im Einzelnen:

6.6.2 Ausblick

Der Ausblick aus den betroffenen Gebäuden ändert sich durch die geplante Aufstockung nicht erheblich, da der vorhandene Hochbunker bereits jetzt bedeutend höher als die in Betracht kommenden Gebäude ist. Zudem ist der Turm als schlankes Bauwerk anzusehen, das sich nicht als breite Wand vor den betroffenen Fenstern ausbreitet, sondern nur den Blick nach oben „in den Himmel" tangiert.

Und wenn sie den Himmel nicht mehr sehen oder die Sonne, weil ein “schlankes Bauwerk” mit mindestens 21 m Durchmesser vor den Fenster steht, müssen sich die Leute halt nur mal weiter aus den Fenstern lehnen. 

6.6.3 Abwehr von unerwünschtem Einblick (Sozialabstand)

Einen Einblick direkt von „gegenüber" ist nicht möglich, da im „Schaft" des Turmes - dem jetzigen Hochbunker- auch zukünftig keine Öffnungen mit Ausblicksmöglichkeit sein können. Die obersten Fensteröffnungen der betroffenen benachbarten Gebäude liegen in der Regel auf einer Höhe von 9,50 m bis 11,00 m über Gelände (Fensteröffnung). Die Brüstungskante des ersten Nutzgeschosses des Turms liegt bei etwa 25,00 m über Gelände. Der Abstand zwischen Turm und Bestandsbebauung beträgt minimal 17,00 m. Bezogen auf diesen Abstand dürfte der Turm im Rahmen der Regelabstande gemäß § 6 BauO NRW (0,4 H zur Mitte der öffentlichen Verkehrsfläche) zulässigerweise eine Höhe von mindesten 21,25 m bezogen auf die schmälste Stelle haben, d.h. erst die Einblicke aus über dieser Höhe liegenden Geschossen könnten als unerwünschte Einblicke angesehen werden. Auf der Höhe der ersten Nutzebene beträgt der Blickabstand bereits minimal 25,00 m, die Blicktiefe im hinter dem Fenster liegenden Raum beträgt nur noch ca. 1,60 m bis 3,40 m. Auf der nach Regelabstand noch zulässigen Höhe von 21,25 m beträgt der Blickabstand nur ca. 20,00 m und die Blicktiefe ca. 2,20 m bis 4,70 m. Mit jeder weiteren Höhenzunahme wird der Blickabstand größer und die Einblicktiefe geringer. Das bedeutet, dass durch den Turm keine unzumutbaren unerwünschten Einblicke entstehen - im Gegenteil, durch den fensterlosen Turmschaft bleiben Einblicke verwehrt, die sonst bei Einhaltung der Regelabstandsflächen hingenommen werden müssten.

6.6.4 Belichtung und Besonnung, Versorgung der Aufenthaltsräume mit Tageslicht

Zur Beurteilung der möglichen Beeinträchtigungen der Nachbarn in Bezug auf Belichtung, Besonnung und Versorgung der Aufenthaltsräume mit Tageslicht wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben und eine ergänzende Verschattungsstudie angefertigt.

Die theoretisch maximal mögliche Besonnungsdauer beträgt auf Grund der Lage der Gebäude zur Himmelsrichtung (Westfassade) für den 21.03. (Tag- und Nachtgleiche) ca. 6,5 Stunden. Hierbei ist die Zeit vom beginnenden Streiflicht bis zum Vollschatten gemeint. Die maximal mögliche Besonnungsdauer wird bereits heute in keinem Fall erreicht, weil die Bebauung der Westseite der Universitätsstraße bereits als Hindernis im Wege steht. Die maximale Besonnungsdauer vom Streiflicht bis zum Beginn der Verschattung beträgt ca. 5 Stunden, hinzu kommt noch die Zeit mit einer Teilverschattung (Beginn der Verschattung bis zum Vollschatten) von ca. 1 Stunde, zusammen also ca. 6 Stunden. Für die Grundstücke Universitätsstraße 77 und 79 gibt es darüber hinaus Einschränkungen durch den bestehenden Hochbunker. Für diese beiden Gebäude verkürzt sich die Zeit ohne Verschattung auf ca. 2 Stunden und die Zeit mit Teilschatten beträgt ca. 2 Stunden. Insgesamt beträgt hier die heutige maximale Besonnungsdauer ca. 4 Stunden. Unter Beachtung der Regelabstandflächen gemäß § 6 Abs. 5 BauO NRW bis zur Mitte der Verkehrsfläche könnte ein Gebäude parallel zur Bestandsbebauung mit einer Höhe von 21,5 m errichtet werden. Dies würde auch zu einer Veränderung der Verschattungssituation führen. Die Zeiten ohne Schatten verkürzen sich auf weniger als 2 Stunden für alle betroffenen Grundstücke, die Zeiten einer Teilverschattung ändern sich auf Zeiten von weniger als 1,5 Stunden. Die Gesamtzeit der Besonnungsdauer beträgt gerade etwas mehr als 3 Stunden. Diese Besonnungsdauer wäre bezogen auf die konkrete Situation nicht nur ordnungsrechtlich zulässig, sondern bezogen auf den Gebietscharakter „Mischgebiet" auch städtebaulich ausreichend und daher hinzunehmen.

Durch den geplanten Turm mit einer Gesamthöhe von zwar 86 m zuzüglich Technikaufbauten über Gelände aber nur geringer Ausdehnung - ca. 20 m - in die Breite (Schlankheit) ändern sich die Verhältnisse gegenüber einer parallelen Bebauung für die meisten Bereiche grundlegend zu deutlich längeren Besonnungsdauern (2,5 bis 4,5 Stunden ohne Schatten und etwas weniger als 1 Stunde bis zu 4,5 Stunden Teilverschattung). Nur für das Gebäude Universitätsstraße 77 sind die   Zeiten ohne Schatten etwas kürzer (ca. 1,5 Stunden), allerdings mit einer deutlich längeren Zeit der Teilverschattung. Die Gesamtdauer der Besonnung beträgt insgesamt zwischen 5 und 6 Stunden. Insgesamt sind die Besonnungsdauern nicht wesentlich schlechter als bereits heute durch den bestehenden Hochbunker. Im Winter und im Sommer sind die Verhältnisse in Bezug auf die Gesamtdauer der Besonnung jahreszeitlich bedingt zwar deutlich andere, aber an den grundsätzlichen Aussagen ändert sich nichts. Mit unzumutbaren Beeinträchtigungen durch die neue Bebauung und deren Schattenwurf ist somit nicht zu rechnen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse wird daher dem städtebaulichen Ziel der Errichtung einer Stadtmarke auf der Basis des bestehenden und damit unverrückbaren Hochbunkers Vorrang vor den Belangen einer möglichst uneingeschränkten Besonnung der Nachbargebäude gegeben.

Wenn das mal einer versteht... “ theoretisch maximal mögliche Besonnungsdauer “ Eines steht fest, wenn was hohes im Gelände steht gibts Schatten. Und je höher das Teil ist, desto länger wird der Schatten (lernt man in der Schule). Und wenn sich der Schatten bewegt, bleibt es für eine Zeit im Verlauf dunkler, da nützen auch keine wohlformulierten Worte um dies zu relativieren.

6.6.6 Witterungsschutz/Windschutz

Die Auswirkung des geplanten Neubaus auf das unmittelbare Windfeld im Bereich der Universitätsstraße bis zu einem Höhenbereich von ca. 20 m (maximal Höhe der benachbarten Gebäude einschließlich ihrer Dächer) wurde mit Hilfe eines Windkanalversuches gutachterlich untersucht. Die Messungen wurden sowohl für den „Istzustand" als auch für den „Planzustand" durchgeführt und verglichen. Die Unterschiede zwischen Istzustand und Planzustand haben sich dabei nicht als erheblich erwiesen.

Im nördlichen Nahbereich des Turmes ist der ungünstigste Windkomfort festzustellen. Das Kriterium für problemloses Laufen ist jedoch erfüllt. An allen anderen Messpunkten ist das Windkomfortkriterium für kurzfristigen Aufenthalt erfüllt und es besteht ein ausreichender Windkomfort für Gehwege und Parkplätze.

Erwartungsgemäß treten in unmittelbarer Nähe des Turmes die deutlichsten Geschwindigkeitserhöhungen auf, allerdings aber generell nur bei einem relativ geringen Geschwindigkeitsniveau. Im Fußgängerbereich sind die Windverhältnisse entlang des Gehweges der Universitätsstraße im Planzustand akzeptabel. Generell ist aber auch zu berücksichtigen, dass die Zufuhr von Luftmassen aus höheren Luftschichten auch zu einer Verbesserung der Luftqualität im bodennahen Bereich führt, da sie in der Regel weniger schadstoffbelastet ist und zudem an heißen Sommertagen zu einer besseren Durchlüftung bzw. Abkühlung führt. Die Ergebnisse in 6 m und 18m Höhe zeigen, dass durch den Neubau keine unmittelbare Gefährdung der Fassaden- oder Dachelemente an den bestehenden Gebäuden der Universitätsstraße zu erwarten ist. Die Windgeschwindigkeiten bleiben in den meisten Fällen niedriger oder auf dem gleichen Niveau wie diejenigen der freien Anströmung in gleicher Höhe. Erhöhungen der Geschwindigkeiten im Vergleich zum Istzustand treten wiederum nur auf einem geringen Geschwindigkeitsniveau auf.

6.6.8 Gestaltung des städtebaulichen Raumes

Die Veränderung des städtebaulichen Erscheinungsbildes durch die Umgestaltung des Hochbunkers wird grundsätzlich als positiv angesehen, da aus dem funktionslosen Bunker eine Stadtmarke gestaltet werden kann. Damit wird eine wichtige Aufwertung des umliegenden Bereichs erreicht, die dem Nahversorgungszentrum zugute kommen wird.

6.6.9 Denkmalschutz

Der Hochbunker wurde im Zweiten Weltkrieg ab 1941 als Luftschutzbunker errichtet und 1942 fertig gestellt. Ausgelegt für 520 Liege- und 52 Sitzplätze, war er nach amtlichem Bericht vom 05.07.1943 ohne Fertigstellung des Innenausbaus täglich mit mehr als 3.000 Personen besetzt. Der siebengeschossige Rundbunker ist aus Stahlbeton unter flach geneigtem Kegeldach mit Pappeindeckung. Die horizontale Deckplatte kragt aus. 1972 wurde der Bunker im Rahmen der "Aktion Schöneres Bochum" bemalt und anschließend neu verputzt. Der Bunker ist bedeutend für die Geschichte der Menschen in Deutschland unter dem NS-Regime und ein Dokument des verheerenden Luftkrieges in den Jahren 1941-1945. Außerdem verdeutlicht er die Kriegspropaganda der Machthaber, die die Bevölkerung in Sicherheit wiegen wollte, dass man für einen Luftkrieg gewappnet sei, um so die Akzeptanz des "totalen Krieges" zu erhöhen. Für die Erhaltung und Nutzung sprechen wissenschaftliche, d. h. hier baugeschichtliche und städtebauliche Gründe. Der Bunker entspricht in allen Aspekten der Bauausführung nach den "Bestimmungen für den Bau von Luftschutz-Bunkern", die 1941 vom "Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe" herausgegeben wurden: Bevorzugt waren Hochbunker wegen geringeren Materialverbrauchs; entgegengesetzte, mit Splitterschutz ausgestattete Eingänge waren obligatorisch. Die Lufttarnung, hier als Rundbau mit Kegeldach, ergibt quasi einen Stadtturm an einer breiten Ausfallstraße. Der Bunker an der Universitätsstraße ist geeignet, spezielle Aspekte der Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg zu bezeugen.

die Kriegspropaganda war lange vor dem Krieg dahingehend daß Deutschland erst gar nicht angegriffen wird (z.B. wenn eine Bombe auf Deutschland fällt möcht ich Meier heißen ). Außerdem wurden die ersten Bunker erst gebaut , anläßlich des Sofortprogramms v. 1940 und nicht propagandamäßig davor

den angeführten "geringen Materialverbrauch gab es zu keinem Zeitpunkt. Normale zivile Hochbunker benötigten durchschnittlich über 3500 m³ Beton und weil der extrem hohe Materialverbrauch stattfand und man das auch spürbar merkte, wurden ab 1942 nur noch Hochbunker in Ausnahmefällen genehmigt. Und deshalb begann man verstärkt ab 1942 / 43 tausende von Luftschutzstollen zu bauen

Mit einem zivilen Hochbunker des passiven Luftschutzes die "speziellen Aspekte der Kriegsführung" aufzeigen zu wollen ist sowas von nebenher, daß hierzu sich weitere Kommentare eigentlich erübrigen sollten. Sich vorzustellen, daß unser Rundbunker in das Kriegsgeschehen eingegriffen hat.... Angriff !!! Vorwärts Bunker !!! Zudem wären die speziellen Aspekte bestimmt für alle Historiker interessant
 

Aus denkmalfachlicher Sicht wird die geplante 15-geschossige Überbauung des Bunkers im Hinblick auf das zu erwartende Erscheinungsbild nicht begrüßt. Und zwar ist in der Überbauung des Bunkers insofern eine Beeinträchtigung des Baudenkmals zu sehen, da das Gebäude aufgrund der Aufstockung, die dreimal so hoch wie das bestehende Gebäude selbst geplant ist, deutlich überformt werden soll. Der Bunker würde damit gestalterisch zu einem Sockel des Hochhauses „degradiert" werden. Entgegen der früheren Planung lässt die vorgelegte Planung allerdings die Fassadenansichten frei, wodurch die Anschaulichkeit des Baudenkmals Bunkers insofern bestehen bleibt.

Mit dem Bauvorhaben würde das Baudenkmal allerdings einer Nutzung zugeführt werden, was im Sinne der Erhaltung (vgl. DSchG NW) der Bausubstanz wünschenswert ist. Unter Abwägung der Bedeutung des Baudenkmals und des öffentlichen Interesses an der Errichtung des „Exzenterhauses" treten im Ergebnis die Belange des Denkmalschutzes zurück.

Eine Nutzung ohne bauliche Veränderung hätte ja schon vor langer Zeit stattfinden können

6.6.10 Zusammenfassung:

Unter Würdigung aller vorstehend genannten Belange hinsichtlich der Tiefe der Abstandsflächen ist die Festsetzung zwingender Gebäudehöhen im Zusammenhang mit Baulinien für die unterschiedlichen Gebäudeteile zur Sicherung der städtebaulich gewünschten Höhe des Turmes gerechtfertigt.

Diese Aussage stimmt einfach nicht. Zu so einem Schluß kann man eigentlich nur kommen, wenn man u.E. eine voreingenommene Sichtweise hat

 

6.8 Geh-, Fahr- und Leitungsrechte

6.8.1 Leitungsrechte

Im Planungsgebiet verlaufen Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen. Eine Abwasserleitung DN 1400 quert das Kerngebiet in Höhe der Brunsteinstraße in Ost-West-Richtung und soll durch eine weitere Leitung ergänzt werden (siehe oben). Die Sicherung der bestehenden und der geplanten Leitung ist bereits durch den Grundstückskaufvertrag erfolgt; es bedarf daher keiner weitergehenden Sicherung im Bebauungsplan.

6.8.2 Gehrecht

Auf Höhe der Einmündung Brunsteinstraße besteht zurzeit ein Fußgängerüberweg mit Lichtzeichenanlage. Dieser Überweg soll auch zukünftig beibehalten werden. Dies wurde bereits im Kaufvertrag gesichert. Da die endgültige Ausgestaltung von der Planung der Außenanlagen und hierbei von einer sinnvollen Aufteilung für Stellplätze abhängig ist, wird über eine textliche Festsetzung ein Ausgestaltungsspielraum eingeräumt, der durch die Angabe einer Mindestbreite für die Fußwegquerung die Anforderungen an Sicherheit und Leichtigkeit gewährleistet.

Die mit „G" gekennzeichnete Fläche ist mit einem Gehrecht zugunsten der Allgemeinheit in

einer Mindestbreite von 3,0 m zu belasten.

 

6.10 Bisherige Festsetzungen und baurechtliche Vorschriften

Das Planungsgebiet liegt vollständig im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. 490, dessen Regelungen durch den Bebauungsplan Nr. 849 ersetzt werden sollen.

Im Geltungsbereich dieses Bebauungsplans treten alle bisherigen Festsetzungen und baurechtlichen Vorschriften, die verbindliche Regelungen der in § 9 Abs. 1 des Baugesetzbuchs bezeichneten Art enthalten, außer Kraft.

 

6.11.3 Denkmäler

Der Bunker ist als Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Bochum eingetragen.

 

7 Ver- und Entsorgung

Das Plangebiet ist über die umliegenden Straßen an das Ver- und Entsorgungsnetz der Stadt Bochum angeschlossen.

 

10 Flächenbilanz

Das Plangebiet umfasst eine Gesamtfläche von ca. 1 ha.
Kerngebiet   3.870 m5
Verkehrsfläche 6.396 m5

Summe 10.266 m5

11 Finanzielle Auswirkungen der Planung

Im Rahmen der Realisierung der Festsetzungen dieses Bebauungsplans entstehen der Stadt Bochum keine Kosten.

 

Teil II

12    Umweltbelange

12.2.1 Menschen Bestandssituation

Für das Schutzgut Mensch ist in diesem Planungsfall die Wohnfunktion der angrenzenden Gebäude von besonderer Relevanz. An der östlichen Seite der Universitätsstraße schließt sich ein größtenteils 3-4-geschossiges Mischgebiet an. Im Erdgeschoss befinden sich zumeist Läden des Einzelhandels. An der westlichen Seite der Universitätsstraße grenzen Dienstleistungs- und Bürogebäude an. Im südlichen Teil befindet sich ein 5-geschossiges Bürogebäude mit Parkplätzen. Zwischen diesem Bürogebäude und der Oskar-Hoffmann-Straße folgt ein weiteres 3-geschossiges Büro- / Dienstleistungsgebäude, dass etwas zurückgesetzt von der Straße liegt. Zwischen dem Gebäude und Universitätsstraße befinden sich ein eingeschossiger Pavillon mit Fahrradständern, der als U-Bahn Eingang dient sowie ein öffentlicher Parkplatz. Die Universitätsstraße ist je Fahrtrichtung zweispurig ausgebaut. Die durchschnittliche Verkehrsbelastung an einem Werktag (DTVw)belief sich an den Knotenpunkten im Rahmen einer Verkehrszählung am 22.01.04 auf:

Universitätsstraße südlich Oskar Hoffmann-Straße 9.450 DTVW, Universitätsstraße nördlich Oskar Hoffmann-Straße 20.546 DTVW, Oskar-Hoffmann-Straße westlich Universitätsstraße 14.980 DTVW und Oskar Hoffmann-Straße östlich Universitätsstraße 9.450 DTVW.

Die stärksten Belastungen sind an den Knotenarmen Universitätsstraße nördlich der Oskar-Hoffmann-Straße und auf der Oskar-Hoffmann-Straße westlich der Universitätsstraße festzustellen. Die Verkehrsbelastung innerhalb des Planungsgebietes ist demgegenüber verhältnismäßig gering. Angaben über die damit verbundenen Lärmemissionen und -immissionen sowie Luftschadstoffbelastungen liegen nicht vor. Einige Bürger haben im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung jedoch von bestehenden starken Lärmbeeinträchtigungen gesprochen.

Umweltauswirkungen

Durch die Planung wird eine Aufstockung des Hochbunkers erfolgen. Es entsteht ein Bürohaus mit einer Höhe von 86 m zuzüglich technischer Aufbauten über Gelände. Damit verbunden ist ein Schattenwurf, der sich negativ auf die Arbeits- und Wohnqualität der angrenzenden Gebäude auswirken könnte. Dies wurde durch ein Fachgutachten und eine ergänzende Studie zur Verschattung untersucht. Wie bereits oben dargestellt, resultieren aus der zusätzlichen Verschattung keine erheblichen Umweltauswirkungen.

Offensichtlich spielt hier das beeinträchtigte Wohlbefinden der Menschen keine Rolle. Man könnte sozusagen gleich sagen, daß die Menschen die dort wohnen und leben nicht zählen...

Außerdem wurde ein weiteres Fachgutachten zur Veränderung des bodennahen Windfeldes erarbeitet. Auch hier zeigen die Ergebnisse, das mit der Planung keine erheblichen Umweltauswirkungen auf das Schutzgut Menschen verbunden sind.

Umweltauswirkungen

Durch die Realisierung des Bebauungsplans werden 25 der 29 Bäume auf der Mittelinsel gefällt werden müssen. Die Bäume weisen zum Teil Schäden auf.

Von den 25 Bäumen, die gefällt werden müssen sind zwei durch den bisherigen Bebauungsplan als zum Erhalt festgesetzt und unterliegen der Baumschutzsatzung. Entsprechend der Vorgaben der Baumschutzsatzung sind für die zwei Bäume Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Es sind insgesamt 4 Ahornbäume neu zu pflanzen.

Im Bebauungsplan werden vier Bäume zum Erhalt festgesetzt. Davon sind drei bereits im

bisherigen Bebauungsplan festgesetzt. Eine Platane, die auch der Baumschutzsatzung unterliegt, wird im Bebauungsplan zusätzlich festgesetzt. Die Ersatzpflanzugen für die im bisherigen Bebauungsplan festgesetzten Ahornbäume sowie weitere Baumpflanzungen zur Gestaltung werden im Bebauungsplan nicht festgesetzt, da ihr Standort noch nicht feststeht. Bezogen auf die im Bebauungsplan festgesetzten Bäume reduziert sich ihre Anzahl von zehn, von denen noch fünf (drei Platanen und zwei Ahorn) vorhanden sind, auf vier Platanen. Rechtlich gesichert sind zwei weitere Ahorn, die bei der geplanten Fällung durch vier Ahornbäume ersetzt werden. Der Anteil der potenziell versiegelten Flächen nimmt durch die Planung insgesamt ab. Das Kerngebiet (MK) ermöglicht bei einer GRZ von 0,8 nur eine weitgehende Versiegelung. Der bisherige Bebauungsplan ermöglicht hingegen eine Vollversiegelung. Die unversiegelten Flächen werden wieder mit Rasen begrünt werden. Die Umweltauswirkungen sind nicht erheblich, da durch die Planung nur Verkehrsgrün verloren geht und ein gleichwertiger Zustand wieder hergestellt wird.


Umweltauswirkungen

Der Bebauungsplan Nr. 849 - Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße - verfolgt den sparsamen Umgang mit Grund und Boden als Ziel, indem eine bereits versiegelte Fläche genutzt wird. Es wird ist eine Aufstockung des bestehenden Hochbunkers geplant. Auf diese Weise werden Flächenneuinanspruchnahmen an bisher unbeanspruchten Standorten vermieden. Der Baugrund wird im Rahmen von Gutachten untersucht, so dass eine Standfestigkeit sichergestellt wird.

Durch die Planung werden keine erheblichen Umweltauswirkungen auf das Schutzgut Boden vorbereitet, da keine Flächenneuinanspruchnahme erfolgt.

Umweltauswirkungen

Niederschlagswasser von Grundstücken, die nach dem 1. Januar 1996 erstmals bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden, ist gemäß § 51 a Landeswassergesetz vor Ort zu versickern, zu verrieseln oder ortsnah in ein Gewässer einzuleiten, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit möglich ist. Die dafür erforderlichen Anlagen müssen den jeweils in Betracht kommenden Regeln der Technik entsprechen. Das Plangebiet war bereits vor dem 1. Januar 1996 bebaut und an die öffentliche Kanalisation angeschlossen, so dass die Pflichten gemäß § 51 a Landeswassergesetz hier nicht bestehen.

Durch die Planung sind keine erheblichen Umweltauswirkungen auf das Schutzgut Wasser zu erwarten, da bereits im Bestand kein natürlicher Wasserhaushalt mehr bestand und das gesamte Niederschlagswasser abgeleitet wurde und die Grundwasserverhältnisse bereits gestört sind. Der im Planungsgebiet zur Verfügung stehende Regenwasserkanal ist in seiner Dimensionierung, unabhängig von der vorliegenden Planung, vermutlich nicht ausreichend. Rückstausituationen können nicht ausgeschlossen werden. Es ist daher im weiteren Verfahren noch zu prüfen, ob Regenwasser im Gebiet zurück gehalten werden kann. Die zusätzlich bzw. neu in den vorhandenen Regenwasserkanal einzubringenden Wassermengen sind zu ermitteln. Für den Fall einer Kanalerneuerung werden Flächen einer neuen Rohrtrasse vorgehalten.

 

12.2.5 Klima /Luft
Bestandssituation

Das Plangebiet ist durch typische stadtklimatische Verhältnisse geprägt. Die nächtliche Abkühlung ist deutlich geringer als in der freien Landschaft. Gegenüber Freilandverhältnissen zeigen sich deutliche Veränderungen des Wind- und Strahlungshaushaltes. Durch den hohen Versiegelungsgrad findet eine starke Aufheizung der Flächen statt. Als Planungshinweise gibt die Klimaanalyse Stadt Bochum die Verbesserung des Stadtklimas durch Förderung des Luftaustausches, Offenhalten und Gestalten von Luftleitbahnen und vermehrte Durchgrünung an. Die bodennahen Emissionen sollen reduziert und die Grünzonen am Rande der Innenstadt klimaökologisch ausgestaltet werden. Eine weitere Verdichtung der Bebauung und Erhöhung des Versiegelungsgrades sind nicht gewünscht.

Umweltauswirkungen

Bei Realisierung des Bebauungsplans werden keine erheblichen Veränderungen der derzeitigen klimatischen Situation auftreten. Der Anteil der versiegelten Flächen nimmt nur geringfügig zu. Das Plangebiet wird weiterhin von der stadtklimatischen Situation geprägt sein.

 

12.2.6 Landschaftsbild

Bestandssituation

Da es sich bei dem Plangebiet um eine innerstädtische Fläche handelt, wird im Folgenden nicht von Landschaftsbild, sondern von Stadtbild gesprochen.

Das Stadtbild des Plangebiets ist geprägt von der Insellage und insbesondere durch den Hochbunker als eine Art Stadtmarke. Naturnahe Flächen sind im Planungsgebiet nicht vorhanden.

Die angrenzende Bebauung ist meist dreigeschossig und nur partiell fünfgeschossig. Der Bunker fügt sich nicht in die Bestandsbebauung ein.

Abgesehen von den Platanen und den Ahorn-Bäumen im unmittelbaren Bunkerumfeld, sind die noch relativ jungen Linden nicht prägend für das Stadtbild. Aufgrund ihrer geringen

Kronendurchmesser prägen sie noch nicht das Straßenbild; dies ist nur eingeschränkt im Bereich südlich der Brunsteinstraße der Fall, denn hier ergeben die Linden auf der Mittelinsel zusammen mit den älteren Bäumen auf der östlichen Seite der Universitätsstraße einen Alleencharakter.

Umweltauswirkungen

Das Erscheinungsbild des Planungsgebietes wird durch die Planung erheblich verändert. Der bisher siebengeschossige Hochbunker wird um 15 Stockwerke aufgestockt. Das Bürogebäude wird eine Höhe von 86 m zuzüglich technischer Aufbauten aufweisen. Es ist von erheblichen Veränderungen des Stadtbildes auszugehen, da die angrenzende Bebauung höchstens fünf Geschosse aufweist und teilweise nur zweigeschossig ist. Der Büroturm wird sich nicht in das bisherige städtebauliche Bild einfügen, allerdings als Stadtmarke von außerordentlicher Bedeutung sein. Diese Bedeutung ist erwünscht.

Auch hier fragen die Anwohner und Bürger wer hier wünscht. Und wenn schon einige, namentlich bisher nicht bekannten Politiker und Stadtbediensteten u.a. diesen Bochumer Turmbau haben wollen, sollten sie sich nicht hinter anderen verstecken sondern Ross und Reiter nennen wer was wie und warum will. 

12.2.7 Kulturgüter und sonstige Sachgüter—   Bestandssituation

Der Hochbunker ist ein Baudenkmal (Denkmalliste der Stadt Bochum, A 531). Der Hochbunker wurde 1941 errichtet (Architekt Kirchmeier). 1942 wurde der Bunker für die schutzsuchende Bevölkerung freigegeben. Der Hochbunker weist sieben Geschosse auf. Er besteht aus Stahlbeton mit einem flach geneigten Kegeldach mit Pappeindeckung. Der Putz wurde 1972 erneuert, nach dem der Bunker im Rahmen der „Aktion Schöneres Bochum" bemalt wurde. Der Bunker hat als Zeitdokument des verheerenden Luftkrieges des Zweiten Weltkrieges eine wichtige Bedeutung. Für die Erhaltung und Nutzung sprechen baugeschichtliche und städtebauliche Gründe. Der Bunker entspricht in den Bestimmungen für den Bau von Luftschutzbunkern, die 1941 vom „Reichsminister für Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe" herausgegeben wurde. Der Bunker ist geeignet, spezielle Aspekte der Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg zu bezeugen. Als Sachgut ist im Planungsgebiet die Wohnbebauung entlang der Universitätsstraße zu betrachten.

Ja, diese speziellen Aspekte der Kriegsführung zu nennen klingt wirklich für den Unbedarften hochschlau .. Kommentar s.o.

Umweltauswirkungen

Durch die Planung wird das Baudenkmal in seinem Erscheinungsbild maßgeblich verändert. Der Bunker wird ausgehöhlt. Die Veränderungen auf das Kulturgut sind daher als erheblich zu bezeichnen.

So soll wieder ein denkmalgeschütztes Bauwerk Federn lassen. Abreißen und neu bauen kann jeder, aber wie sieht es in Bochum mit dem Erhalt alter Bauwerke aus. Das Flair geschichtsträchtiger Bauwerke ist nur noch punktuell feststellbar. Ob die Hallen der unteren Stahlindustrie oder das alte Ordnungsamt - erst mal mit dem Hammer ran

12.2.8 Wechselwirkungen

Nachteilige Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern sind nicht zu erwarten. Es wird auch davon ausgegangen, dass durch eine sorgfältige, dem Stand der Technik entsprechende Baudurchführung erhebliche bauzeitbedingte Beeinträchtigungen vermieden werden können, wobei davon ausgegangen wird, dass sich alle baulichen Tätigkeiten auf den Planbereich beschränken. Auf eine spezielle schutzgutbezogene Betrachtung bauzeitbedingter Auswirkungen kann vor diesem Hintergrund verzichtet werden.

12.2.9 Zusammenfassung erheblich nachteiliger Umweltauswirkungen

Die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 849 - Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße - bedingt nach bisherigen Kenntnissen keine erheblich nachteiligen Umweltauswirkungen für die Schutzgüter Boden, Pflanzen und Tiere, Wasser, Klima / Luft und Mensch.

Da es sich bei dem Plan um einen Bebauungsplan nach § 13a BauGB handelt, der der

Innenentwicklung dient, wird durch den Bebauungsplan kein Eingriff verursacht, der auszugleichen wäre.

Nach bisherigen Kenntnissen werden erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen für das

Schutzgut Kultur entstehen.

 

12.2.10 Prognose bei Nichtdurchführung der Planung und anderweitige  Planungsmöglichkeiten

Bei der Nichtdurchführung der Planung würde die derzeitige Situation weitgehend erhalten werden.

Eine Verbesserung der Bestandssituation ist nicht zu erwarten, da es sich bereits um einen

gestörten Standort handelt.

Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens sind anderweitige Planungsmöglichkeiten nicht mehr in

Betracht gezogen worden, da es bereits eine Reihe von Vorüberlegungen und Prüfungen gegeben

hat.

 

12.3 Zusätzliche Angaben

12.3.1 Methodische Angaben

Die Gewinnung umweltrelevanter Informationen erfolgte u.a durch:

Bestandsaufnahme 17.01.2007

Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB., Scopingtermin am 20.12.2006.

12.3.2 Zusammenfassung

Der Bebauungsplan Nr. 849 - Universitätsstraße / Oskar-Hoffmann-Straße - umfasst eine Fläche von 1 ha. Das Plangebiet ist durch die Nutzungen Verkehrsinsel mit Hochbunker charakterisiert. Der bisherige Bebauungsplan setzt Straßenverkehrsfläche und den Bunker als Fläche für Gemeinbedarf fest.

Ziel des Bebauungsplanes ist die Aufstockung des Hochbunkers um 15 Stockwerke für Büro- und
Wohnnutzung und eine Umgestaltung der Verkehrsinsel. Die Verkehrsinsel wird einen Teil der
Stellplätze aufnehmen. Der Verkehr soll im nördlichen Bereich durch Umgestaltung der
Verkehrsflächen neu geregelt werden.
Die Betrachtung der einzelnen Schutzgüter zeigt:

Schutzgut          Nachteilige Auswirkungen

Menschen         nein

Falsch ! Wenn keine negativen Auswirkungen zu erwarten wären, würden wir uns nicht gegen den Turmbau zu Bochum wehren

Biotoptypen und Tiere nein

Boden / Altlasten    nein

Wasser/Niederschlagswasser     nein

Falsch ! Die o.g. Abwassersituation / Kanalsituation wird mit dem Turmbau zu Bochum noch schlimmer

Klima / Luft   nein

Falsch ! Wenn der Turmbau zu Bochum seinen Schatten wirft, wird sich in diesem auch das Mikroklima im betroffenen Bereich verändern

Landschaft   nein

Falsch ! Das Stadtbild wird gravierend verändert

Kulturgüter und sonstige Sachgüter ja

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